WSDC 2007 in Seoul, Deutsches Team:

Debaters:
Leonie Dressel, Königin-Olga-Stift, Stuttgart
Edward Garnier, Landesgymnasium f. Hochbegabte, Schwäbisch Gmünd
Jana Gilke, Max-Born-Gymnasium, Backnang
Sven Laux, Königin-Olga-Stift, Stuttgart
Frnaziska Wangler, Max-Born-Gymnasium, Backnang

Coach:
Nico Bodenschatz, Backnang

Judge:
Christopher Sloan, Parler-Gymnasium Schwäbisch-Gmünd

Zehn spannende Tage im Zeichen des kulturellen Austauschs durften fünf Schüler aus Backnang, Stuttgart und Schwäbisch Gmünd Anfang Juli in Südkorea verbringen. Sie vertraten Deutschland bei der Debating Weltmeisterschaft.

Bereits im Herbst hatte das Nationalteam um Franziska Wangler, Jana Gilke (Max-Born Gymnasium Backnang), Leonie Dressel, Sven Laux (Königin-Olga-Stift Stuttgart) und Edward Garnier (Landesgymnasium Schwäbisch-Gmünd) erfolgreich an der European Debating Week in Stuttgart teilgenommen. Nun aber konnte die deutsche Mannschaft ihr Können in Seoul bei der World Schools Debating Championship sogar im Vergleich mit Teams aus aller Welt unter Beweis stellen. Begleitet wurden die Debattierer von Coach Nico Bodenschatz aus Backnang sowie Judge (Wertungsrichter) Christopher Sloan vom Parler Gymnasium Schwäbisch-Gmünd.
Die Weltmeisterschaft gilt als Höhepunkt unter Debatingveranstaltungen. In Südkorea standen sich dieses Jahr Mannschaften aus 35 Ländern der Welt gegenüber, darunter viele Nationen, für die Englisch Muttersprache oder zumindest zweite offizielle Landessprache ist. In den acht Vorrundendebatten trafen die deutschen Debater auf die Teams aus den Niederlanden, Philippinen, Indien, Tschechien, Griechenland, Irland, Wales und Kanada.
Dabei setzten sich die Schüler mit weltpolitisch interessanten, überwiegend sehr anspruchsvollen Themen auseinander, beispielsweise Holocaustverleugnung, Freihandel, Energiepolitik in Entwicklungsländern, Umgang der Medien mit Terrorismus bis hin zur Frage, ob die USA ihre Truppen aus Asien abziehen sollten.
Mit vier Siegen - einer darunter sogar gegen die Debatingnation Wales- konnte die deutsche Mannschaft die Bilanz der letzten Jahre noch steigern. Obwohl am Ende der Einzug ins Achtelfinale knapper denn je zuvor verpasst wurde, freuten sich Debater, Coach und Judge über einen guten 18. Platz.
Außerhalb der Debatten gab es die Gelegenheit, koreanische Kultur etwas näher kennen zu lernen. So standen beispielsweise ein Ausflug zur Demilitarized Zone zwischen Nord- und Südkorea, eine Stadttour durch Seoul sowie ein typisch koreanisches Abendessen auf dem Programm. Im interkulturellen Austausch mit Ländern aus aller Welt gewannen die Schüler auch zahlreiche neue Bekanntschaften und Erfahrungen.
Einen rundum geschlossenen Auftritt des deutschen Teams ermöglichte das Modehaus Kapphan in Backnang, das den fünf Debatern und ihrem Coach einheitliche Anzüge, Blusen und Krawatten sponserte. Dank dieser Unterstützung konnte die deutsche Delegation ihr Gemeinschaftsgefühl nach außen hin überzeugend demonstrieren und machte auch optisch neben Nationen, die in Nationaltracht debattierten, eine glänzende Figur.

Presseartikel (Backnanger Kreiszeitung, 21. Juli 2007)